Das Waacking kann seine Wurzeln bis zurück zur Disco-Kultur der späten 60er-Jahre in New York City verfolgen. Dabei war die Disco-Musik das perfekte Fahrzeug für Waacking, mit ihren treibenden Rhythmen und harten Beats. In den frühen 70er-Jahren in Los Angeles, war die Tänzerin Lamont Peterson eine der ersten, die begann, sich mit vor allem den Armen so zur Musik zu bewegen, wie wir es heute vom Waacking kennen. Tänzer wie Mickey Herr, Tinker und Blinky wiederum verfeinerten diese abgestimmten Bewegungen, indem sie die Arme und Hände recht schnell zum Disco-Beat tanzen ließen.

Während der Mitte der 70er-Jahre waren es dann Clubtänzer und -tänzerinnen wie Tinker, Arthur, Andrew, Lonnie Carbajal, Michael Angelo, Billy Starr, Tyrone Proctor, Jody Watley, Billy Goodson, Danny Logo und Shabba-Doo, die im Mittelpunkt standen und die typisch synkopierten Bewegungen weiter perfektionierten.

Viele Menschen glauben irrtümlicherweise, dass das Waacking vom Locking abstamme, weil einige der Bewegungen sich durchaus sehr ähnlich sind. Obwohl aber einige optische Gemeinsamkeiten bestehen, sind es doch ganz verschiedene Tänze. Und obwohl diese Tanzrichtung im Laufe der Geschichte viele Namen bekam, wie The Garbo, Punkin etc., ist der heute bekannteste Name, der diesen Tanz im Ganzen bezeichnet, eben das "Waacking". "The Garbo" wiederum hieß der Tanz auch, weil er in seinem Stil viele an die Posen der 40er-Glamour-Frauen wie beispielsweise Greta Garbo erinnerte.

Der Unterschied zwischen Waacking und Voguing: Das Waacking war vor allem in den frühen 70er-Jahren an der Westküste der USA beliebt und wird vor allem zu Disco-Musik getanzt; Voguing hingegen wurde populär an der Ostküste und um den Beginn der 80er-Jahre und wird meist zu House-Musik getanzt.